Hier erfahren sie etwas über den Verlauf meines Lebens
Ich wurde am 07.Nov.1956 in Drolshagen geboren und das erste an das ich mich erinnern kann war ein Roller den ich geschenkt bekam. Mit ihm fuhr ich die Straße hin und her und ich hatte sehr viel Spaß dabei. Das hielt so lange an ,bis ich bemerkte ,das ich mit meinem Roller gar nicht so schnell war ,wie es mir vorkam, denn die etwas größeren Kinder mit ihren Fahrrädern waren viel schneller und fuhren mir einfach davon.
Dann kam es in meinem Leben zu einer entscheidenden Veränderung. Ich war so etwa sieben Jahre alt und fuhr mit einigen anderen Kindern Schlitten, auf einer langen ,schmalen, steilen ,sehr vereisten Bahn und aus diesem Grund konnte immer nur einer fahren und der nächste musste warten ,bis der Vorgänger unten angekommen war. Darum hatte sich bereits eine kleine Schlange gebildet und mein Vorgänger ,der nun an der Reihe war ,sass auf seinem Schlitten und traute sich nicht los zu fahren.
Mit einem mal überkam mich eine unglaubliche Wut und etwas wollte mich dazu bringen, meinen Schlitten auf den Kopf des Kindes vor mir zu schlagen, diese Macht ,die da versuchte mich zu dieser Tat zu drängen wurde immer stärker und ich bemerkte sehr schnell, das ich dem nichts entgegen zu setzen hatte . Da ich aber nicht tun wollte ,was von mir verlangt wurde begann ich Geistig um Hilfe zu rufen und schon sehr bald bemerkte ich, das sich diese negative Macht zurückzog und ich wurde von einem warmen sehr angenehmen Gefühl überflutet und dann hörte ich es zum ersten Mal, eine angenehme Stimme sagte zu mir:" Richard du hast dich gut und richtig verhalten, so etwas wird dir von nun an niemals mehr passieren."
Danach nahm ich meinen Schlitten und begab mich auf den Weg nach Hause, denn was dort geschehen war, hatte mich zu erst sehr verängstigt und dann wurde die Angst in eine nie gekannte Freude verwandelt ,die sich immer wieder dann zeigt ,wenn sich diese Stimme, die mir geholfen hatte bei mir meldet.
Ein oder zwei Tage später hörte ich von einem Kind aus der Nachbarschaft, das jemand an genau dieser Schlittenbahn seinem Vorgänger einen Schlitten auf den Kopf gehauen habe und das verletzte Kind dann im Krankenhaus behandelt werden musste.
Mit zunehmendem Alter erwachte dann auch meine Sexualität und ich stellte schnell fest, das die Kontaktaufnahme zum anderen Geschlecht nicht so einfach ist und da war meine Schüchternheit sicher alles andere als eine Hilfe. Im Alter von achtzehn Jahren fragte ich dann den Geist, wie sieht es denn eigentlich bei mir mit einer Frau aus, werde ich mal eine Familie gründen können. Es dauerte nicht lange und er meldete sich bei mir mit den Worten:" Darum brauchst du dir keine Sorgen zu machen, deine Frau ist bereits für dich bereitet." Dann fragte ich wie ich denn die richtige finden werde, und seine Antwort war," auch darum brauchst du dir keine Sorgen machen, denn im dem Moment wo du sie siehst wirst du es wissen."
Damit war ich dann erstmal zu frieden ,denn ich wusste das ich mich auf sein Wort verlassen kann. An meinem zwanzigsten Geburtstag bat ich dann meinen besten Freund ,er solle doch bitte alle bekannten zu meiner Feier einladen und dabei auf keinen Fall die Mädchen vergessen, denn es sollte ja eine tolle Feier werden. Was mir auf dieser Feier sofort auf viel war, das die anwesenden Mädchen mich umschwärmten und es zeigte sich auch keinerlei Schüchternheit meinerseits, aber ich bemerkte auch ,das die anwesenden des weiblichen Geschlechts mich nicht sonderlich beeindruckten ,da war sicher niemand dabei mit der ich eine engere Beziehung eingehen wollte. Dann begab ich mich zur Küche um etwas zu holen, ich öffnete die Tür und dann traf es mich wie ein Schlag, da sitzt sie wusste ich im gleichen Moment .Genau dieses Mädchen zum Zeitpunkt des Kennenlernens achtzehn Jahre alt ,wurde am 25.01.1980 meine Frau und sie schenkte mir im laufe der Jahre sechs wunderbare Kinder.
Wie in allen Ehen denke ich, kam es dann auch bei uns zu den guten und den schlechten Zeiten. In einem Abschnitt unseres gemeinsamen Lebens ,er ist wohl eher zu den schlechten Zeiten zu zählen, alle sechs Kinder waren schon auf dieser Welt, kam ich dann zu einem Punkt ,an dem ich mich ausgebrannt und müde fühlte und ich stand draußen auf unserer Treppe und ich rief einen inneren Hilferuf in den Himmel mit den verzweifelten Worten, ist das denn alles? Was dann geschah brachte unsere ganze Familie auf einen neuen Weg.
Als erstes wurde meine Tour umgestellt, ich fuhr zu dieser Zeit einen LKW und lieferte Waren aus und die neue Tour gab mir die Möglichkeit ,alle zwei Tage bei meiner Schwester, meine Pause zu machen. Also trafen wir uns alle zwei Tage und siehe da, schon nach kurzer Zeit bemerkten wir, das wir immer wieder bei dem Themen Religion , Gott und die Welt landeten und bei einem dieser treffen sagte sie zu mir, du Richard ,ich habe da in Siegen in der Einkaufspassage so ein paar komische Leute kennen gelernt, die mir die Frage stellten ,glauben sie ,das es auch in der heutigen Zeit noch Offenbarungen von Gott gibt und wir führten ein längeres Gespräch, ich habe irgendwie das Gefühl ,das das was für dich sein könnte und ich habe ihnen deine Telefonnummer und Adresse gegeben. Ich denke das sie sich bald bei dir melden werden.
So geschah es auch und es meldeten sich bei mir zwei Missionare der Kirche Jesu Christi der heiligen der letzten Tage. Ich machte mit ihnen einen Termin aus ,und so kam es dazu, das wir uns an einem Mittwoch in unserer Wohnung trafen. Erstaunlicher Weise kamen sie gleich mit fünf Personen ,was mich sehr überraschte ,denn ich hatte nur mit den zwei Missionaren gerechnet. Wir unterhielten uns so über dieses und jenes, aber nichts von dem was sie sagten konnte mich sonderlich beeindrucken. Dann kamen wir aber auf das Thema Taufe und genau das war es ,was mich ganz besonders ansprach , denn schon als Kind war mir aus welchem Grund auch immer ,das Bündnis der Taufe sehr wichtig, so wichtig, das ich nach einem Gespräch mit meinem Vater ,er hatte uns erzählt das jeder getaufte jemandem ,der Getauft werden möchte es aber nicht mehr könne da er zum Beispiel durch einen Unfall schwer verletzt sei und sterben würde Notgetauft werden könne.
Wir waren in dieser Zeit noch Kinder und ich sagte einen Tag später zu meiner Schwester, sie solle mich doch bitte Nottaufen ,da ich mich an meine Taufe als Säugling nicht erinnern könne und es könne ja sein, das uns unsere Eltern nicht die Wahrheit sagten und wir gar nicht getauft seien. Dann wüsste ich aber mit Sicherheit das ich getauft bin und so geschah es ,und ich fühlte mich danach unglaublich gut.
Nun saßen diese fünf Personen in unserem Wohnzimmer und behaupteten, das meine Taufe die ich als Kind erhalten hatte keine Gültigkeit hätte und wenn ich wissen wolle ,ob das was sie mir sagten die Wahrheit ist, könne ich Gott fragen ,und wenn ich den starken Wunsch hätte es zu erfahren würde Gott mir die Antwort geben. Dieser Wunsch in mir es zu erfahren war so stark ,das ich vor allen auf die Knie viel und aus ganzem Herzen darum betete es zu erfahren.
Als ich geendet hatte sagte einer der Missionare zu mir," Herr Jürgens jemand der so betet bekommt auch eine Antwort, da bin ich mir ganz sicher." Ich sagte darauf hin zu ihnen ,das ich keine weiteren Treffen mehr wolle und war mir auch ganz sicher, das diese Sache damit beendet war. Ich sagte ihnen ,das ich mich melden würde ,wenn sich etwas ereignen würde , ich mir aber sicher sei ,das das unser erstes und letztes Treffen gewesen sei.
Wenn ich mich Recht erinnere war das an einem Mittwoch und die Antwort kam dann am kommenden Freitag. Ich hatte meinen Arbeitstag beendet und ging zu meinem Auto, als ich mich gesetzt hatte und gerade den Schlüssel umdrehen wollte um das Auto zu starten sprach mich jemand mit meinem Namen an, "Richard" . Ich zögerte einen Moment, da ich aber wusste das ich allein im Auto war wollte ich wieder starten und wieder "Richard". Das geschah drei mal und dann drehte ich mich um ,um zu schauen ,wer denn da meinen Namen sagte, es war aber niemand da ,und dann sagte ich genervt, " Ja, wer ist denn da?" Darauf hin hörte ich die Stimme sagen, "Richard, ich habe dich doch mit einem klar denkende Verstand ausgestattet, Richard warum willst du nicht zu mir kommen."
Dieses hatte ich mit meinen Ohren gehört ,aber nun bemerkte ich ,das sich etwas veränderte und dann hörte ich wieder die Stimme in meinem inneren, die ich seid meinem siebten Lebensjahr kannte und sie bestätigte mir ,das die Missionare mir in allen Punkten die Wahrheit gesagt hatten. Sie sagte mir noch viele weitere Dinge und zeigte mir vieles ,das ich hier aber nicht wiedergeben darf, da die Zeit dafür noch nicht gekommen sei.
Seid meinem einsteigen ins Auto waren etwa 30 Minuten vergangen ,als ich wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, startete ich mein Auto und fuhr nach Hause. Als ich zu Hause angekommen war ,ging ich ins Haus und traf dort meine Frau ,zu der ich sagte: "Brigitte ,ich brauche die Telefonnummer von den Missionaren ,ich muss mich taufen lassen. So wurde ich ein Mittglied der Kirche Jesu Christi der heiligen der letzten Tage.
Nach meiner